Was bedeutet digitale Barrierefreiheit für jugend@bw?
jugend@bw unterstützt den Auf- und Ausbau digitaler und hybrider Kinder- und Jugendsozialarbeit durch Beratung, Prozessbegleitung, Fortbildungen, Selbstlernangebote und Veranstaltungen. Seit Juli 2025 ist digitale Barrierefreiheit fester Bestandteil des Projekts. Digitale Angebote und medienpädagogische Arbeit sollen so gestaltet sein, dass sie von allen Menschen – mit und ohne Behinderungen – selbstständig genutzt werden können.
Konkret bedeutet das:
- Veranstaltungen und Fortbildungen zum Thema digitale Barrierefreiheit.
- Materialien zur Förderung von Inklusion in der digitalen Kinder- und Jugendarbeit, z. B. die Handreichung „Digitale Barrierefreiheit?! Chancen der digitalen Jugendarbeit für die Inklusion von jungen Menschen mit Behinderungen“ sowie eine Materialsammlung im Selbstlernbereich.
- Möglichst barrierearme Gestaltung aller eigenen Angebote, Veranstaltungen und der Website.
Digitale Barrierefreiheit als Chance
Barrierefreie digitale Medien und inklusive medienpädagogische Angebote ermöglichen gleichberechtigte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen. Assistive Technologien wie Sprachausgabe oder Bildschirmvergrößerung unterstützen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Digitale Angebote schaffen ortsunabhängige Zugänge und fördern selbstbestimmte Teilhabe an einer digitalisierten Gesellschaft.
Davon profitieren auch Menschen ohne Behinderungen: Leichte Sprache unterstützt Deutschlernende, Sprachausgaben helfen unter anderem Personen mit Legasthenie.
Ziel ist die Entwicklung praxisnaher, diskriminierungssensibler Ansätze, die Fachkräfte stärken, vielfältige Lebensrealitäten sichtbar machen und einen bewussten, respektvollen Umgang mit Medien fördern.
Autorin: Annalena Rosskopf, Referentin bei jugend@bw
jugend@bw ist ein Projekt der LKJ Baden-Württemberg und wird finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
Text in einfacher Sprache:
Warum ist das wichtig:
Digitale Barriere-Freiheit für jugend@bw
jugend@bw unterstützt Fach-Kräfte,
wenn sie mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
jugend@bw unterstützt die Fach-Kräfte zum Beispiel:
- mit Beratung,
- mit Bildungs-Angeboten oder
- mit Veranstaltungen.
Dabei sind digitale Angebote besonders wichtig.
Deshalb ist digitale Barriere-Freiheit seit Juli 2025
ein wichtiges Thema bei jugend@bw.
Digitale Barriere-Freiheit bedeutet:
Alle Menschen müssen die digitalen Angebote gut nutzen können.
Menschen mit und ohne Behinderung
sollen die Angebote ohne Hilfe nutzen können.
jugend@bw hat dafür verschiedene Angebote:
- Es gibt Veranstaltungen und Fortbildungen
zum Thema digitale Barriere-Freiheit. - Es gibt Informationen und Materialien für mehr Inklusion
bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Zum Beispiel gibt es ein Heft über digitale Barriere-Freiheit.
Und es gibt Materialien zum Selbst-Lernen.Inklusion bedeutet:
Alle Menschen gehören dazu.
Alle Menschen können mitmachen. - Die Angebote von jugend@bw sollen barrierefrei sein.
Zum Beispiel bei Veranstaltungen und auf der Internet-Seite.
Digitale Barriere-Freiheit hat viele Vorteile
Alle Kinder und Jugendlichen sollen digitale Angebote nutzen können.
Dafür gibt es verschiedene barrierefreie Medien und Angebote.
Zum Beispiel:
- Videos mit Text zum Mitlesen oder
- Texte in Leichter Sprache.
Technische Hilfs-Mittel unterstützen Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel:
- Eine Sprach-Ausgabe liest Texte auf der Internet-Seite vor.
- Eine Bildschirm-Vergrößerung hilft Menschen, die schlecht sehen können.
Digitale Angebote haben noch einen Vorteil:
Die Menschen können die Angebote von verschiedenen Orten aus nutzen.
So können mehr Menschen ohne fremde Hilfe mitmachen.
Barriere-Freiheit hilft auch Menschen ohne Behinderung.
Zum Beispiel:
Leichte Sprache hilft Menschen, die gerade Deutsch lernen.
Was ist das Ziel von jugend@bw?
jugend@bw möchte gute Angebote
für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen machen.
Fach-Kräfte sollen besser arbeiten können
und gute Ideen für ihre Arbeit bekommen.
Menschen leben sehr unterschiedlich.
Das sollen Fach-Kräfte bei ihrer Arbeit beachten.
Fach-Kräfte sollen auch lernen:
Wie nutzen sie digitale Medien gut?
Wie achten sie dabei auf andere Menschen?
Und wie können sie sich im Internet richtig verhalten?
Wer hat den Text geschrieben?
Annalena Rosskopf hat den Text geschrieben.
Sie arbeitet bei jugend@bw.
Das Projekt gehört zur LKJ Baden-Württemberg.
LKJ ist das kurze Wort für:
Landes-Vereinigung Kulturelle Jugend-Bildung.
Das Projekt bekommt Geld vom Land Baden-Württemberg.

Übersetzung in Leichte Sprache und Verständlichkeitsprüfung:
© 1a Zugang gGmbH, capito Stuttgart


